Couchsurfing in Saudi-Arabien (Stephan Orth)

Nach seinen Abenteuern in China, Russland und im Iran surft der preisgekrönte Journalist und SPIEGEL-Bestsellerautor Stephan Orth nun auf den Couches eines der konservativsten Länder der Welt: Saudi-Arabien. Als einer der ersten Alleinreisenden durch ein bisher für Tourismus verschlossenes Land erlebt Stephan Orth den rasanten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel, der das Königreich erfasst hat. In Couchsurfing in Saudi- Arabien teilt er seine ungefilterten und einmaligen Einblicke.

Während Frauen erstmals Auto fahren und das Spielen von Musik in der Öffentlichkeit erlaubt wird, ist die Öffnung für den internationalen Tourismus Ende 2019 ein weiteres Kennzeichen für den Modernisierungskurs Saudi-Arabiens unter Kronprinz Mohammed bin

Salman. Auf der Suche nach Einblicken in das Land abseits der medialen Berichterstattung über erbarmungslose Strafen und den Jemen-Konflikt, beantragt Couchsurfer Stephan Orth augenblicklich ein Touristenvisum – und erhält dank Couchsurfing Zugang zu den Privatleben der saudi-arabischen Bevölkerung. Seine neunwöchige Reise quer durchs Land ist geprägt von gegenseitigem Respekt, Offenheit und Neugier. Doch auch wenn viele seiner Bekanntschaften der westlichen Gesellschaft viel näher sind als angenommen, spürt Stephan Orth stets die Grenzen der Modernisierung.

Über Stephan Orth

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Stephan Orth, Jahrgang 1979, studierte Anglistik, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Journalismus. Von 2008 bis 2016 arbeitete er als Redakteur im Reiseressort von SPIEGEL Online, bevor er sich als Autor selbstständig machte. Für seine Reportagen wurde Orth mehrfach mit dem Columbus-Preis ausgezeichnet. Er ist Autor des Nr.1-Bestsellers Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt. Bei Malik erschienen die SPIEGEL-Bestseller Couchsurfing im Iran, Couchsurfing in Russland (ausgezeichnet mit dem ITB BuchAward) und Couchsurfing in China.